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Generelle Informationen zu Mücken im Allgemeinen

Liegt keine Allergie vor, sind die meisten Insektenstiche ungefährlich. Treffen kann es jeden, ob Pferd oder Mensch. Mücken im Allgemeinen werden von verschiedenen Gerüchen angelockt: ausgeschiedene Aminosäuren, Ammoniakausdünstungen, Buttersäure, Schweiß, aber auch ausgeatmetes Kohlendioxid. Dabei handelt es sich um Stoffe, die alle zum natürlichen Stoffwechsel des Pferdes gehören und damit unvermeidbar sind. Mit hochwertigen, 100% naturreinen Inhaltsstoffen, die bei den Regeröl Produkten verarbeitet werden, haben Sie sich für eine gesunde und langanhaltende Pflege gegen Plagegeister entschieden. Es pflegt und kühlt die irritierte und gerötete Haut nach Insektenstichen und verhindert die erneute Ansammlung der Plagegeister. Das Regeröl ist als Pflegeprodukt frei von Farb- und Konservierungsstoffen und ist nicht dopingrelevant.

11 Dinge die Sie NICHT tun sollten wenn Ihr Pferd SOMMEREKZEM hat

Beginnt Ihr Pferd, sich zu schubbern, im Umgang schwieriger und unruhiger zu werden oder sich gar die Haut aufzubeißen, deuten die Anzeichen auf Sommerekzem als Folge von Allergie auf den Speichel der Kriebelmücke hin. Was Sie in dieser Situation tun oder besser nicht tun sollten, lesen Sie hier.

1. Das Sommerekzem einfach ignorieren!
Das Sommerekzem muss behandelt werden. Unbehandelt kann es zu großflächigen Wunden und auf Dauer zu Hautveränderungen bei Ihrem Pferd führen, z.B. das Ausbleiben des Langhaarwachstums an Mähne und Schweif.
2. Ungeduldig sein
Bei der Behandlung von Sommerekzem bei Ihrem Pferd ist Geduld gefragt. Zur Linderung oder Heilung müssen einige Dinge beachtet werden. Dies kann u. U. die ganze Weidesaison über dauern.
3. Hygiene missachten
Ständig Mittel aller Art draufschmieren, ohne diese auch mindestens einmal in der Woche mit einem antiseptischen Shampoo, speziell bei Sommerekzem, gründlich abzuwaschen. Ohne die erforderliche Hygiene können weitere Schäden an der Haut entstehen (Pilze, schmerzhafte Entzündungen, langandauernde Infektionen, etc.). Achten Sie immer auf Hygiene beim größten Organ Ihres Pferdes. Auch die Stall- und Weidehygiene muss umfassend und effektiv betrieben werden. (kein Matratzenmisten, tägliche Koppelpflege, Misthaufen nicht in der Nähe der Pferde, etc.)
4. Standardmittel verwenden
Spezielle Ekzemerprodukte (bitte OHNE Teebaumöl) sollten antiseptisch, juckreizlindern und einfach anzuwenden sein. Standardmittel können nicht nur unwirksam sein, sondern u.U. die Linderung bzw. Heilung sogar behindern.
5. Teebaumöl verwenden
Was viele nicht wissen: die meisten Lebewesen sind allergisch auf den Hauptwirkstoff Terpinen-4-ol des Teebaumöls. Oft wird diese zusätzliche Kontaktallergie bei Pferden nicht erkannt und die Situation wird entweder nicht besser oder sogar schlimmer. Verwenden Sie nur Produkte ohne Teebaumöl oder wenn es sich nicht vermeiden lässt: testen Sie es 2 Wochen an einer kleinen Stelle mit wenig Behaarung, z.B. Innenseite der Schenkel, um eine Kontaktallergie mit plötzlichen Hautveränderungen wie etwa Rötungen oder (nässenden) Pusteln definitiv ausschließen zu können. Im Durchschnitt verträgt jedes 6. Pferd Teebaumöl nicht! Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen ist das Teebaumöl für Haustiere toxisch. Die falsche Anwendung endet nicht selten tödlich für das Tier. Typische Symptome der „Teebaumöl-Vergiftungen“ sind Zittern, Taumeln, Unruhe und allgemeine Schwäche.
6. Die Psyche des Pferdes unbeachtet lassen
Der Teufelskreis des Sommerekzems: Mücke sticht/beißt, Pferd reagiert allergisch, juckt und beißt sich, schmerzhafte Entzündungen der Haut entstehen, welche sich Ihr Pferd merkt. Nur beim Anflug der nächsten Mücke tickt Ihr Pferd schon aus. Manche Pferde sind „freundlich“ und werden nur unruhig. Einige flippen völlig aus und werden zur Gefahr für Mensch und Tier. Manche empfinden Wassertropfen auch als Mückenalarm. Die beste Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist der Winter, bzw. VOR Ausbruch des Sommerekzems. Arbeiten Sie prophylaktisch, um den Mückenstich/-biss zu verhindern. Von Anfang an! Dann tickt Ihr Pferd auch gleich nicht aus, wenn nur eine Mücke vorbeifliegt.
7. Ihr Pferd schutzlos der (Kriebel-)Mückenplage aussetzen
Sie sollten Ihrem Pferd die Möglichkeit geben, sich vor dem Ansturm der (Kriebel-) Mücken schützen zu können. Entweder durch Verwendung GEEIGNETER und langanhaltender Mückenmittel, mechanisch durch eine Ekzemerdecke oder ein dunkler kühler Rückzugsort, der jederzeit aufgesucht werden kann. Eine Kombination aus diesen Punkten ist die beste Lösung. Sollte dies nicht möglich sein, müssen Sie die Haltungsform Ihres Pferdes überdenken. Oder es zumindest während der Flugzeit der Insekten aufstallen. Wenn Sie diese Punkte für Ihr Pferd nicht gewährleisten können müssen Sie als verantwortungsbewusster Pferdebesitzer einen Stallwechsel durchführen.
8. Ihr Pferd schwitzig reiten
Es ist ein Irrglaube, dass Kriebel- und Stechmücken vom „süßen Blut“ angelockt werden. Es ist u. a. der Schweißgeruch. Vermeiden Sie, dass Ihr Pferd, welches unter Sommerekzem leidet, schwitzt. Ebenfalls sollten Sie Aktivitäten im Freien in der Dämmerung meiden. Dunkle Pferde sind dann besonders geplagt, da dunkle Farben die Mücken anlocken. Bestimmte ätherische Öle mögen sie nicht, die unter jahrelanger Studie für das Regeröl sorgfältig erprobt und die Dosierung für einen einfachen und nachhaltig wirksamen Schutz ausgewählt wurden.
9. Rassespezifischen Merkmale unbeachtet lassen
Manche Pferderassen sind prädestiniert, in unseren Breitengraden an Sommerekzem zu erkranken: die z.B. in Ländern/Regionen ohne Kriebelmücken Vorkommen geboren werden. Wie Spanier, Portugiesen, Isländer, etc. Hier kann es zudem noch andere Auffälligkeiten geben, z.B. Stoffwechselstörungen (Rehe ist hier ganz weit vorne), da unsere Weiden für diese Pferde zu „fett“ sind. Das ist ihr Organismus nicht gewohnt. Evolutionsbedingt brauchen bestimmte Pferderassen kein Überangebot an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Auch bei den sog. „Robust-Pferderassen“ trifft dies häufig zu.
10. Blutwerte Zink und Kupfer ignorieren
Bei Sommerekzemern sollten diese Blutwerte im Auge behalten werden. D.h. mind. 1x pro Jahr ein Blutbild. Bitte NUR bei Mangel ein hochwertiges Zusatzfutter geben und das Kontroll-Blutbild nicht vergessen. Nicht einfach ohne qualifiziertem Blutbild drauf los füttern, das kann schnell nach hinten losgehen und vermeidlich unerklärliche Stoffwechselkrankheiten können plötzlich auftreten.
11. Zu spät mit der Vorbeugung beginnen
Die Vorbeugung gegen das Sommerekzem beginnt VOR der Kriebelmücken Saison. Bereits im März, je nach Temperatur-, Wetter- und Windverhältnisse. Nur dann kann auch für den Reiter und sein Pferd der Sommer als schönste Zeit des Jahres in vollen Zügen genossen werden.

Hirschlaus(Fliege)

Jetzt, wo die letzten warmen Sonnenstrahlen scheinen, sind lange Spaziergänge oder Ausritte in den Wäldern mit Ihrem Pferd und / oder Hund besonders herrlich. Das Schwitzen hat ein Ende, aber dennoch ist es warm genug, um sich noch lange im Freien aufzuhalten.

Aber Vorsicht! Auch im Herbst lauern jede Menge Lästlinge am Wegesrand in Waldgebieten, was für Mensch UND Tier richtig unangenehm werden kann.

Zecken kennt jeder, bei der Hirschlausfliege sieht es da schon anders aus. Im Herbst hat sie sozusagen Hochsaison, dann lauert sie ihren Opfern auf. Beißt die Hirschlaus zu, kann das fatale Folgen haben – zum Beispiel eitrige Hauterkrankungen bei Tieren und beim Menschen.

Die Hirschlausfliege (Lipoptena cervi), kurz auch „Hirschlaus“ genannt, ist eine Fliege aus der Familie der Lausfliegen (Hippoboscidae).

Grafik-Quelle : American Society of Microbiology
Wie sieht die Hirschlausfliege aus?
Dieses Tier sieht der Gemeinen Stubenfliege sehr ähnlich, ist jedoch rotbraun gefärbt und fünf bis sieben Millimeter lang. Ihre Beine sind zudem viel stabiler und der Körper ist flacher.
Wann ist das Insekt aktiv?

Die Hirschlausfliege befällt seit einigen Jahren, hauptsächlich in der Zeit von August bis Oktober, nicht nur Hirsche, Dachse, Wildschweine und Rehe, sondern auch den Menschen, Hunde, Katzen und Pferde.

Sie wirft nach der Landung auf dem Wirt ihre Flügel ab und sucht schnell eine geeignete Bissstelle. Bevorzugt sind die Gegend um den Hinterleib, an den Innenschenkeln, dem Behang und der Schweifrübe. Sie krallt sich mit ihren sehr stabilen Beinchen fest, auch in den Kopfhaaren des Menschen, und drückt sich ganz flach an den Körper des Wirtes. Die Weibchen bringen lebende verpuppungsreife Larven zur Welt (Viviparie), diese verpuppen sich am Boden. Die neue Generation schlüpft im Oktober und November und fliegt auf der Suche nach geeigneten Wirten sofort aus.

Was geschieht, wenn sie zubeißt?

Bei Tieren kommt es nach dem Biss häufig zu einer eitrigen Hauterkrankung, die meist mit Fieber einhergeht. Verursacht wird diese Erkrankung durch das Bakterium Bartonella schoenbuschensis. Beim Menschen zeigen sich mögliche Symptome anders. Sollte man nach einem Stich Fieber, Hautausschläge oder Eiterungen feststellen, sollte man seinen Hausarzt aufsuchen.

Was muss getan werden, wenn sie zugebissen hat?

Man sollte sie sofort versuchen zu entfernen. Bitte dann nicht einfach wegwerfen, sondern sie zerquetschen oder mit dem Feuerzeug verbrennen. Ansonsten befallen sie den nächsten Wirt und vermehren sich so rasant weiter.

Regeröl Info allgemein